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Pirelli Motorradreifen startet durch in der Superbike- und Supersport-WM 2005

09.06.2006

Seit der Saison 2004 liefert Pirelli als Serienausrüster die Reifen für die Motorrad Superbike- und Supersport-WM. Mit großem Erfolg, denn die letzte Saison bei den Superbikes war eine der spannendsten in der Geschichte dieser Motorradsportserie – bis zum letzten Rennen fighteten drei Fahrer um den Titel. In diesem Jahr sieht alles danach aus, dass es mindestens genauso spannend wird, nicht zuletzt auch wegen der für alle Fahrer gleichen, leistungsfähigen Einheitsreifen von Pirelli.

Packende Zweikämpfe um die Spitze und ein echtes Herzschlagfinale im letzten Rennen der Saison, das war die Bilanz der Superbike-WM 2004. Kaum weniger spannend ging es in der Supersport-WM zur Sache. Ein wichtiger Grund hierfür war die Entscheidung des WM-Veranstalters FG Sports Pirelli mit der Lieferung von einheitlichen Reifen für beide Rennserien zu beauftragen. Damit kam die Leistung von Fahrern und Maschinen wieder stärker zum tragen, denn nun konnten alle Fahrer aus dem gleichen Kontingent von Reifenvarianten ihre Favoriten auswählen. Die Zeiten spezieller Mischungen und Reifen-Prototypen für einzelne Teams war mit der Entscheidung für Pirelli als Lieferant für das gesamte Starterfeld vorbei. Wie die Ergebnisse zeigen, ein großes Plus für den Sport und gleichermaßen ein Gewinn für die Fans wie für die Fahrer und Teams.

Nach der Entscheidung, die Superbike- und Supersport-WM-Teams ab der Saison 2004 exklusiv mit Reifen zu versorgen, stand Pirelli vor einer großen logistischen Herausforderung. In sehr kurzer Zeit mussten die Kapazitäten für die stetige Produktion einer großen Menge an Rennreifen geschaffen werden. Pirelli hat diese Herausforderung gemeistert: Zu jedem Rennen liefert der italienische Sportreifen-Spezialist nun rund 6.000 verschiedene Reifen und bietet einen umfassenden technischen Service für alle Rennteams.

Für die zweite Saison als Serienausrüster der Superbike- und Supersport-WM hat sich Pirelli viel vorgenommen: So wurden eine Reihe von Testteams mit Motorrädern aller Hersteller benannt. Mit den Erfahrungen aus 2004 und den Erkenntnissen aus den Testevents in 2005 werden die Reifen kontinuierlich weiterentwickelt. Ziel ist es, für jedes Rennen mindestens drei Vorderreifen und einen Hinterreifen bereit zu stellen, der die bestmögliche Performance aller Fahrer auf der jeweiligen Strecke ermöglicht. Schon bei den ersten beiden Rennen der Saison 2005 in Katar und Australien sowie den ersten Reifen-Testfahrten in Valencia zeigte sich, dass die hoch gesteckten Erwartungen für die Saison 2005 nicht unrealistisch sind: So trennten die führenden Teams in beiden Rennklassen jeweils nur minimale Zeitunterschiede, die Leistungsdichte an der Spitze hat gegenüber 2004 eher noch zugenommen. Natürlich sammelt Pirelli bei der Optimierung der Pneus für die WM-Piloten auch wichtige Erkenntnisse für die Serienproduktion: Erste Ergebnisse der Übertragung von Rennsport-Technologie auf für jedermann käufliche Motorradreifen sind der neue Rennslick im 16,5-Zoll-Format und der Dragon Supercorsa PRO. Hierbei handelt es sich um einen brandneuen Reifen für den serien¬nahen Rennsport und für Hobby-Racer, der mit den gesammelten Erfah¬rungen der Piloten in der Supersport-WM entwickelt wurde. Getreu dem Motto „We Sell What We Race, We Race What We Sell“ bekommen die Pirelli-Kunden bei ihrem Reifenhändler mit dem Dragon Supercorsa PRO absolut wettbewerbsfähiges Material auf gleichem Niveau wie das der Profifahrer aus der Supersport-WM.