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Motorradfahren ist gefährlich. Insbesondere dann, wenn die Reifen noch nicht warm gefahren sind und so keine optimale Bodenhaftung bieten können. Für dieses Problem haben Silvio Baumann und Mourice Sebastian eine Lösung gefunden: die beheizbaren Motorradreifen. Zwischen Felge und Mantel sind Heizschleifen montiert, die die elektrische Energie der Bordbatterie in thermische Energie umwandeln. Eine isolierende Polyester-Folie sorgt zusätzlich für eine verbesserte Speicherung der Wärme. Die integrierte Heizvorrichtung der Nachwuchstüftler erwärmt die Reifen vor und während der Fahrt schneller als herkömmliche Heizdecken. Auf diese Weise sorgen die beheizbaren Reifen für eine deutlich verbesserte Fahrsicherheit.

 „ Ziel ist die Marktreife des beheizbaren Reifens. Wir sind wir in ernsthaften Gesprächen mit großen Unternehmen. Markenschutz wurde von uns beantragt“, berichtet er und hat deshalb in seinem Kalender schon den „Wissenschaftsmarkt“ in Potsdam sowie die Erfindermesse in Nürnberg eingetragen.

Bis zur Markteinführung solcher Reifen, sollten alle Biker bei Fahrtbeginn vorsichtig fahren, bis die Reifen Betriebstemperatur erreicht haben. Insbesonders Sport und Supersportreifen brauchen lange bis sie auf Betriebstemperatur sind, zudem die auch noch deutlich höher liegt als bei Touringreifen.
Wer also meistens kurze Strecken zurücklegt sollte lieber auf einen Touringreifen zurückgreifen, die kleben oft besser als die Sportreifen. Zumindest bei normaler Fahrt.

KoMa