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RaceTec heißt der neue Motorradreifen von Metzeler.

09.06.2006

Mit dem neuen Racetec bringt Metzeler einen Hightech-Motorradreifen für den Rennstreckeneinsatz Racetec heißt das neueste Produkt der bekannten Motorradreifenschmiede Metzeler.

Der neue Rennstreckenreifen der Münchener Traditionsfirma steckt voll mit modernstem Know-how in der Reifenherstellung. Der Racetec ist der Nachfolger des legendären Modells Rennsport und wird mit höchster Präzision auf einer vollständig roboter-basierten Produktionsanlage gefertigt. Der neue Racetec kommt sehr schnell auf Betriebstemperatur und verbindet extrem guten Grip mit einer überraschend hohen Laufleistung. In Verbindung mit seinem neutralen Fahrverhalten ist er daher der perfekte Rennstreckenreifen für jedermann: vom Pisten-Profi bis zum Gelegenheits-Rennfahrer.

Für alle Motorradfahrer, die gerne auf der Rennstrecke das Maximale aus ihrer Maschine herausholen, gibt es nun einen neuen dafür perfekt geeigneten Reifen: den Metzeler Racetec. Der Nachfolger des in der Motorrad-Rennszene hoch geschätzten Rennsport wird in drei verschiedenen Gummimischungen angeboten und vereinigt modernstes Know-how in Reifenbau, Mischungstechnologie und Profildesign.

Der Racetec unterstützt seinen Fahrer daher optimal bei dessen wichtigstem Ziel: dem Erreichen der besten Rundenzeit. Bei der Entwicklung des Metzeler Racetec standen drei Prämissen im Vordergrund: · die Optimierung der Gummimischungen: Alle Racetec-Mischungsvarianten besitzen einen breiten Temperatur-Einsatzbereich. · die Verlängerung der Reifenlebensdauer: Auch die weicheren Gummimischungen des Racetec halten eine Renndistanz durch. · die Verkürzung der Aufwärmzeit der Reifen: Bereits nach wenigen Kurven erreichen die Racetec ihre Betriebstemperatur.

Entscheidend für die Qualität eines Motorradreifens ist jedoch letztendlich seine Fahrbarkeit. Daher wurden alle technischen Innovationen beim neuen Racetec einem Ziel untergeordnet: Der Reifen muss es jedem Piloten leichter machen, schneller zu sein. Bei diesem Ziel haben die Metzeler-Ingenieure ganze Arbeit geleistet. So übertrifft der Racetec auch beim Fahrverhalten seinen Vorgänger, den mehrfachen Testsieger „Rennsport“, in allen Bereichen. Großen Anteil an der erstklassigen Fahrbarkeit des Racetec hat das revolutionäre Herstellungsverfahren, in dem der neue Hightech Pneu gefertigt wird: die MIRS-Technologie basiert vollständig auf hochpräzise arbeitenden Robotern. Diesen ermöglicht ein komplett neuartiges Design der Reifen-Seitenwand, einen genau definierten Aufbau des Stahlgürtels und eine bisher nicht erreichte Präzision in allen Fertigungsschritten. Mit der MIRS-Technologie ist es möglich, den Fasern der Radialkarkasse des Racetec wie auch dem patentierten Null-Grad-Stahlgürtel des Reifens eine genau definierte Spannung zu geben. So wird beim Racetec erstmals nicht nur der Windungsabstand sondern auch die Spannung des Stahlgürtels verändert, während er auf die Karkasse aufgebracht wird. Auf diese Weise konnte eine genau definierte Verteilung der Steifigkeit von Flanken und Laufbahn erreicht werden. Der Effekt: eine exzellente Rückmeldung für die Bodenhaftung in Schräglage. Der Fahrer „spürt“ auf diese Weise die Reifenleistung bei Kurvenfahrt mit hoher Geschwindigkeit und kann problemlos schneller fahren, weil er ein perfektes Feedback von den Reifen bekommt. Unterstützt wird dieses erstklassige Feedback durch das Dämpfungsverhalten der Reifenflanken. Im Gegensatz zu Reifen, die in herkömmlicher Technik gefertigt werden, besitzen „MIRS-Reifen“ eine Seitenwand, die ein vollständig lineares Dämpfungsverhalten hat – ein wichtiger Baustein für das problemlose Fahrverhalten des Racetec und ein großer Vorteil für die Feinabstimmung des Fahrwerks im Rennstreckenbetrieb.

Um auf der Rennstrecke schneller zu sein und engere und schnellere Kurven fahren zu können, wurde für den Racetec außerdem eine neue Reifenkontur entwickelt. So fällt nun speziell die Kontur des Vorderreifens im Vergleich zum Rennsport ein wenig spitzer aus, wodurch das Einlenkverhalten einerseits schneller und direkter wird, gleichzeitig aber auch stabil und kontrollierbar bleibt. Dieser bestmögliche Kontakt zur Fahrbahn in allen Belastungssituationen garantiert die Spurhaltung der Maschine genau auf dem Kurs, auf dem der Fahrer sie lenken möchte.

Die Racetec -Reifenserie wird in drei verschiedenen Gummimischungen mit den Kennzeichnungen „K0“, „K1“ und „K2“ angeboten, von denen jede spezifisch für besondere Witterungsbedingungen ausgelegt ist. Im Vergleich zu den Mischungen seines Vorgängers Rennsport bieten die Racetec-Varianten einen deutlich erweiterten Temperatur-Einsatzbereich. Alle drei haben besonders viel Grip und sind weicher als die vergleichbaren Mischungen des „Rennsport“. Trotzdem konnten die Metzeler-Techniker die Laufleistung des neuen Reifens im Vergleich zu seinem Vorgänger spürbar steigern.

Innerhalb der verschiedenen Racetec-Mischungen besitzt der „K0“ die weichste Laufflächenmischung. Er kommt extrem schnell auf Betriebstemperatur und ist daher ideal für den Einsatz bei kalten Bedingungen. Der „K1“ ist maßgeschneidert für den kühlen bis mittleren Temperaturbereich und normale Renndistanzen. Die Mischung „K2“ dagegen ist prädestiniert für Langstreckenrennen und die Verwendung unter besonders „heißen“ Bedingungen. Zur extrem guten Performance der neuen Racetec trägt auch deren Laufflächenprofil bei: Es entspricht genau den Bestimmungen des Motorrad-Weltsportverbandes (FIM) für Supersportrennen und beeinflusst das dynamische Verhalten der Reifen so wenig wie möglich. Das Ergebnis ist eine ausgezeichnete Trockenhaftung, minimale Profilbewegungen und ein geringer Verschleiß der Lauffläche.

Der neue Racetec ist ab Mai in den drei wichtigsten Reifendimensionen für den Rennsport erhältlich:
120/70 ZR 17
180/55 ZR 17
190/55 ZR 17
Mit seinem extrem guten Grip, dem homogenen Fahrverhalten und einem sehr breiten Einsatzbereich ist der neue Metzeler Racetec wie geschaffen für jede Art von Rennstreckeneinsatz: ob im Profi-Einsatz bei der Jagd nach der „besten Rundenzeit“ oder beim Hobby-Rennsport.