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Motorradreifen abweichende Dimension zur OE Bereifung / Übergrößen

Motorradreifen abweichende Dimension zur OE Bereifung / Übergrößen

27.04.2019

Für etliche Motorräder gibt es Reifenfreigaben mit abweichenden Größen zu der Originalbereifung.
So darf bei einer OE Reifengröße 190/50 ZR17 auch mal ein 190/55 ZR17 oder ein 200/50 ZR17 gefahren werden, oder bei 170/60 R17 auch mal ein 180/er.
Dies war bisher alles kein Problem, sofen diese vom Reifen oder Fahrzzeughersteller freigegeben wurden.  Eine solche Änderung darf nicht beanstandet werden, heißt es in einer entsprechenden Erläuterung des Bundesverkehrsministeriums von 2008.

Genau das wird nun aber in Frage gestellt und soll nicht mehr gelten. 

Es geht aber wieder mal nur ums Geld und die Prüforganisationen. TÜV / DEKRA ua. sehen hier die Möglichkeit wieder mal abzukassieren, indem diese Sondergrößen in Zukunft in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden sollen.
Für schlappe 50 € bekommt man eine Änderungsabnahme.

Es hat auch schon Fälle gegeben, wo trotz der Unbedenklichkeitsbescheinigung die Zuteilung der HU Plakette verweigert wurde.

Wir haben dieses Thema mit einigen Verantwortlichen Motorrad und Reifenherstellern diskutiert, um die breite Aufmerksamkeit gezielt darauf zu richten haben wir auch Presse auf die geplante Änderungen hingewiesen.

Die Zeitschrift MOTORRAD nimmt in der aktuellen Aushgabe 10.2019  hierzu auch Stellung. Reporter Michael Schümann

KOMMENTAR:
Reifen sind lebenswichtig, und ihre Technik ist mit den Jahren immer besser geworden. Kommt dann noch, wie bei verschiedenen Motorradmodellen geschehen, die Erkenntnis dazu, dass ddas Moped mit einem etwas schmaleren oder breiteren Schlappen besser und damit sicherer fährt als mit der Normalgröße, sollten doch alle Beteiligten zufrieden sein. Und über zehn Jahre lang war das ja auch alles geregelt. Aber jetzt auf einmal soll eine ganze Menge Reifenfreigaben das Papier nicht wert sein, auf dem sie stehen ? 
Sorry, TÜV /Dekra und Co., aber ddas kaufe ich euch nicht ab. Es liegt nahe, dass es hier mal wieder nur ums Geld geht und Thema Sicherheit bloß vorgeschoben ist. Kein Reifen- und erst recht kein Motorradhersteller vergibt Unbedenklichkeitsbescheinigungen leichtfertig. Jeder solchen Freigabe müssen stliche Fahrtests zugrunde liegen. Tests von Leuten, die fahren können, und zwar im jeweils für Reifen und bike vorgesehenen Terrain, also auf der Rennstrecke oder im Gelände. Und nicht im blauen Kittel um die Prüfhalle. Zugegeben das ist polemisch. Aber ihr wollt unser Geld. 
Also erwartet keinen Jubel.   

Wilkommen im deutschen Paragraphenjungel !!

Noch ist aber nichts entschieden und so könnt Ihr mit der Freigabe die Abweichenden Reifengrößen fahren, und auch der TÜV muss euch die Plakette erteilen.
Die entsprechenden Empfehlungen findet Ihr in unserer Datenbank > myNETmoto - Motorradreifen - Suche nach Motorrad.

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